Trojaner

Neues vom BKA Trojaner

Leider wurden von Malware Experten in den letzten Monaten immer mehr Trojaner gefunden, die sich als BKA oder GEMA ausgeben und ihren Wirtscomputer sperren. Meist soll dann eine Art "Lösegeld" gezahlt werden, damit man den Computer wieder verwenden kann. Dies sollte man auf keinen Fall tun!

Ransomware sperrt Rechner

Diese speziellen Trojaner werden auch als "Ransomware" bezeichnet. Meist kommt nach der Installation des Virus, welche im Hintergrund abläuft, eine Meldung, dass der Computer beschlagnahmt ist und der Nutzer gegen ein Gesetz verstoßen hat, mit der Aufforderung, einen gewissen Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen, damit man den Verstoß ungeschehen macht und der Rechner wieder genutzten werden kann. Vor allem der sogenannte BKA-Trojaner erfreut sich dabei großer Beliebtheit. In den letzten Monaten wurden daher auch immer mehr Varianten dieser Ransomware von Sicherheitsexperten entdeckt.

Wie infiziert man sich eigentlich?

Dies ist eine sehr gute Frage. Meist infizieren sich die Nutzer beim Surfen im Internet über eine Drive-By-Attacke. Dabei wird der Trojaner beim schlichten Surfen auf einer Webseite unbemerkt im Hintergrund installiert. Neben ganz normalen Internetseiten, sind vor allem Pornoseiten so präpariert, dass sich der Trojaner unbemerkt im Hintergrund herunterlädt und installiert. Zudem sind manchmal auch Programme, die man irgendwo downloadet, damit infiziert, und die Malware installiert sich dann gleich mit dem eigentlichen Programm. Somit kann im Prinzip jeder Internetnutzer mit solcher Ransomware in Kontakt kommen und seinen Computer infizieren.

Der Ursprung des BKA-Trojaners

Laut diverser Berichte hat der BKA-Trojaner den selben Ursprung wie viele andere bekannte Viren, wie beispielsweise auch ZeuS, CARBERP oder der noch nicht so bekannte Gamarue. Dabei werden die Viren, von Personen im Untergrund einzig mit dem Ziel programmiert, Lösegeld von den unvorsichtigen Opfern zu bekommen und somit Gewinn zu machen.
Wer sich vor solchen Trojanern und generell auch anderen Viren schützen möchte, der sollte darauf achten, dass Antivirensoftware installiert ist und diese aktuell gehalten wird. Zudem bieten viele Hersteller spezielle Software zum Entfernen dieser Ransomware an.

BKA-Trojaner entfernen

Inzwischen befassen sich schon einige Seiten im Internet mit dem BKA-Trojaner und glücklicherweise ist er verhältnismäßig einfach zu entfernen. Wenn Sie neben dem infizierten Rechner noch einen weiteren Computer zur Verfügung haben, finden Sie auf http://bka-trojaner.de/ und auf http://www.bundespolizei-virus.de/ sehr gute Anleitungen, wie Sie den Parasiten wieder los werden.