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Neuer Trojaner per E-Mail

Die deutsche Verbraucherzentrale warnt vor einem neuen Trojaner. Dieser wird im Anhang von E-Mails versteckt, die angeblich von solch renomierten Unternehmen stammen wie etwa Quelle, Amazon, Vodafon oder der Telekom. Auch im Namen der Partnerbörsen Heartbookers sowie Flirtfever werden diese betrügerischen Nachrichten verschickt.

Wie genau gelangt der Trojaner auf den PC?

"Der Rechnungsbetrag in Höhe von 636,35€ wird in Kürze von Ihrem Konto abgebucht"
So oder so ähnlich klingen die E-Mails, die in Wirklichkeit von keinem Unternehmen, sondern von einer ausländischen Privatadresse stammen. Wenn der geschockte Empfänger dann die Rechnung im Anhang öffnet, um diese dubiose Forderung zu überprüfen, wird der Virus auch schon auf dem Rechner installiert.

Wie kann ich mich vor solchen Machenschaften schützen?

E-Mails von unbekannten Absendern, oder von solchen, von denen keinerlei Leistungen in Anspruch genommen wurden, sollte man auf keinen Fall öffnen, sondern sofort löschen. User sollten sich von solchen Nachrichten nicht einschüchtern lassen, auch dann nicht, wenn diese Droh-Mails angeblich von einem Inkassobüro kommen. Eine Reaktion ist erst dann nötig, wenn per Post ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird. Dann sollte mit dem beiligenden Formular Widerspruch eingelegt werden.

Was kann dieser Trojaner?

Dieser Virus wurde darauf programmiert, sensible Daten wie etwa Adressen, Passwörter, Kontodaten oder Kreditkartennummern auszuspionieren. Aber auch eine Fernsteuerung des Rechners durch den Programmierer ist möglich.

Was muss ich tun wenn solch eine Mail bereits geöffnet wurde?

Ist eine Infektion durch diesen Trojaner denkbar, sollte unverzüglich der Virenschutz aktualisiert und eine Systemprüfung durchgeführt werden. Anschließend wird dringend geraten alle Passwörter zu ändern, damit die von den Betrügern abgefangenen Daten nicht mehr benutzt werden können.