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Viren, Trojaner, Würmer vermeiden

Viren, Trojaner, Würmer vermeiden

Damit Viren, Würmer und Trojaner es nicht so leicht haben

Niemand ist zu 100% Sicher vor Malware, denn diese Computerschädlinge werden immer ausgefeilter und die Programmierer von Viren, Trojanern, Rootkits, Spyware, Adware und anderem Gewürm schreiben immer effektivere und komplexere Software um an das Geld der anderen zu kommen. Nichtsdestotrotz kann jeder die Gefahr, sich (bzw. seinen Computer) zu infizieren deutlich minimieren, einfach nur durch besonnenes Handeln und die richtigen Sicherheitsmaßnahmen.

Das gefährlichste für einen Computer sitzt oft vor dem Monitor. Oft kann Malware gar nicht auf den Computer gelangen oder dort aktiviert werden, ohne dass der Benutzer etwas dazu tut. Die meisten bösartigen Programme sind in irgendeiner Weise auf die Mithilfe des Anwenders angewiesen. Daher sollten Sie niemals Software aus unbekannten Quellen oder der Sie nicht zu 100% vertrauen installieren. Da wären Programme von:

Websites:

Wenn eine Website sie auffordert, etwas zu installieren, ist das immer erst mal verdächtig. Wenn Sie sich nicht zu 100% sicher sind, verlassen Sie die Website ohne etwas zu installieren und erkundigen Sie sich, was es mit der verdächtigen Software auf sich hat. Eine Suchmaschine hilft Ihnen hier sicherlich weiter. Wenn schon mal jemand Viren, Würmer, Trojaner, Spyware oder andere Malware auf einer Website gefunden hat, stehen die Chancen gut, dass er/sie es in einem Forum oder Blog anderen mitteilt.

Wechselmedien:

Auch Freunde und Bekannte können sich was einfangen und wenn sie dann mit ihren Wechseldatenträgern zu Ihnen kommen, können Sie (bzw. Ihr Computer) sich anstecken. Deaktivieren Sie die Autostart-Funktion für Wechseldatenträger und nehmen Sie nur Dateien an, von denen Sie sicher sind, dass sie keine Viren, Trojaner, Würmer, Adware, Spyware oder andere Malware enthalten

Popup-Fenster:

Pop-Ups sind eine Pest im Internet. Seiten, die sie anwenden sind in der Regel nicht seriös. Abgesehen davon, dass man generell dieses aufdringliche Verhalten einiger Websites nicht mit einem Klick in ein Popup belohnen sollte, muss man auch immer auf der Hut sein, wo man in diesen Fällen hin klickt. Dingen wie kostenlosen Systemscans oder Hinweisen von Webseiten, der Rechner sei Infiziert sollte generell misstraut werden. Oft kommen Trojaner, Scareware, Spyware und Würmer über solche Popups auf den Computer.

E-Mail:

Anhänge in Spam-Mails dürfen niemals geöffnet werden. Öffnen Sie die Anhänge nur, wenn sie aus vertrauenswürdigen Quellen kommen UND speichern Sie sie vor dem Öffnen auf Ihrer Festplatte ab. Dadurch hat Ihre Antivirensoftware (Sie haben doch eine?) die Gelegenheit, den Anhang zu überprüfen und Sie können den Dateinamen genauer unter die Lupe nehmen. Ausführbare Dateien -besonders mit doppeltem Suffix wie z.B. .gif.exe - sind immer verdächtig. Sollte Ihr Windows die Suffixe ausblenden, machen Sie einen rechten Mausklick auf den abgespeicherten Anhang und klicken Sie auf "Eigenschaften" Windows wird Ihnen den kompletten Pfad samt Dateiname und Suffixe offenbaren. Viele Schädlinge wie Trojaner, viren und Würmer oder Scareware kommen via E-Mail.

Tauschbörsen:

Illegale Software wird von Onlinekriminellen gerne und häufig dazu benutzt, Viren, Würmer und Trojaner in Computer einzuschleusen. Alarme von Virenscannern sollten immer ernst genommen werden und nicht in der Annahme, der Crack hätte einen Fehlalarm ausgelöst installiert werden. Lassen Sie die Finger von illegal heruntergeladener Software, das ist nicht nur aus Sicherheitsgründen vernünftig.

Anderer Software:

Trojaner, Viren, Rootkits und Würmer kommen oft "huckepack" mit anderer, möglicherweise nützlicher Software. Achten Sie immer darauf, wo Sie bei der Installation hin klicken, lesen Sie Dialogboxen aufmerksam durch, bevor Sie auf Weiter oder auf OK klicken. Lesen Sie die Nutzungsbedingungen der Software, die Sie installieren. Ich weiß, das macht kaum jemand, aber oft finden sich hier Hinweise darüber, was mit Daten geschieht, die Sie dort eingeben und manchmal werden Sie damit nicht einverstanden sein.

Seien Sie Aktuell

Veraltete Virenscanner und Betriebssysteme sind ein Risiko. Fast täglich werden in Betriebssystemen und anderer Software neue Sicherheitslücken ausgemacht, die von den Herstellern aber auch häufig schnell gestopft werden können. Sie vermindern das Risiko, sich Rootkits, Viren, Würmer, Trojaner, Spyware und andere Malware einzufangen, wenn Sie immer aktuelle Software verwenden, wie:

Das Betriebssystem:

Für jedes Betriebssystem gibt es in regelmäßigen Abständen Updates, die sich automatisch installieren lassen. Halten Sie ihr System aktuell und stopfen Sie damit rechtzeitig die neu gefundenen Sicherheitslücken, bevor sie jemand ausnützt und eine Virus, einen Trojaner, oder einen Wurm auf Ihrem Computer platziert.

Antivirenprogramme:

Das beste Antivirenprogramm nützt Ihnen wenig, wenn es nicht up-to-Date ist. Meisten Antivirenprogramme laden Ihre Updates mehrfach am Tag herunter. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Antivirenprogramm immer aktuell ist, sonst kann es die neuesten Viren und andere Malware nicht erkennen und Ihr Computer ist in ernster Gefahr.

Der Browser:

Dass das Surfen im Internet eine große Infektionsgefahr für den Computer darstellt ist außer Frage. Der Browser, den sie benutzen, um sich im Internet zu bewegen, ist dort allen Gefahren zuerst ausgesetzt. Auch hier werden oft Sicherheitslücken gefunden, die meist vom Hersteller schnell gestopft werden. Allerdings müssen diese Updates auch durchgeführt werden. Nutzen Sie die automatische Updatefunktion Ihres Browsers und wenn der Browser ein Update machen möchte, lassen Sie ihn machen und brechen Sie den Vorgang nicht ab. Die paar Minuten sollte Ihnen Ihre Datensicherheit wert sein.

Firewall:

Wenn Ihre Antivirensoftware keine Firewall beinhaltet, nutzen Sie entweder eine andere Firewall ODER die in Windows integrierte Firewall. Nutzen Sie nicht beide gleichzeitig, da sich die Firewalls gegenseitig behindern werden.

Spamfilter:

Viele Antivirenprogramme beinhalten einen Spamfilter. Wenn Sie keinen anderen Spamfilter nutzen, sollten Sie den ihrer Antivirenlösung aktivieren. Beinhaltet Ihr Antivirenprogramm keinen Spamschutz, sollten Sie sich einen zulegen. So behalten Sie besser den Überblick und der Spamfilter wird schon im Voraus viele bösartige Programme aus dem Verkehr ziehen, noch bevor Sie sie überhaupt zu Gesicht bekommen.

Anti-Malware-Software:

Die meisten Antivirenprogramme beinhalten Module zur Erkennung von Malware, die keine Viren, Würmer, oder Trojaner sind. Aktivieren Sie diese Module, Sie sind besser geschützt, wenn ein Programm auf Ihren Computer läuft, das weiß, welche Software gut und welche böse ist.